Japans Freelancer-Schutzgesetz: Neue Rechte für Selbstständige ab November 2024
Japans Freelancer-Schutzgesetz trat im November 2024 in Kraft. Schriftliche Verträge, 60-Tage-Zahlungsfrist und Verbot einseitiger Honorarkürzungen.
Japans Freelancer-Schutzgesetz: Was Selbstständige wissen müssen
Seit dem 1. November 2024 verpflichtet das Freelancer-Schutzgesetz (フリーランス保護法) alle Unternehmen in Japan zu fairen Geschäftsbedingungen bei der Beauftragung von Freelancern. Rund 4,62 Millionen selbstständige Arbeitnehmer profitieren davon.
Kernschutzmaßnahmen
| Schutz | Details |
|---|---|
| Schriftliche Verträge | Pflicht zur Dokumentation von Umfang, Vergütung, Zahlungsdatum |
| 60-Tage-Zahlung | Maximal 60 Tage nach Erhalt der Leistung |
| Keine einseitigen Kürzungen | Honorarkürzungen nach Auftragserteilung verboten |
| Belästigungsprävention | Pflicht zur Prävention von Harassment gegen Freelancer |
| Kündigungsfrist | 30 Tage Vorankündigung bei Aufträgen ab 6 Monaten |
Unterschied zum Subunternehmergesetz
Das alte Gesetz galt nur abhängig von der Kapitalausstattung. Das neue Gesetz gilt unabhängig von der Unternehmensgröße.
Verbotene Praktiken
- Ungerechtfertigte Honorarkürzungen nach Auftragserteilung
- Unbegründete Ablehnung von Ergebnissen
- Deutlich unter Marktniveau liegende Vergütung
- Erzwungener Kauf von Firmenprodukten
- Anforderung unbezahlter Zusatzarbeit
- Nachbesserungen, die nicht vom Freelancer verursacht wurden
- Zahlungsverzug
So schützen Sie Ihre Vertragsunterlagen
LOCK.PUB ermöglicht Ihnen, Vertragsdetails als passwortgeschützte Links zu speichern — sichere Backups, die von der Gegenseite nicht verändert werden können. Teilen Sie diese sicher per WhatsApp mit Ihrem Anwalt.
Fazit
Kennen Sie Ihre Rechte, dokumentieren Sie alles und bewahren Sie Aufzeichnungen sicher mit LOCK.PUB auf. Das neue Gesetz ist ein wichtiger Meilenstein für Freelancer in Japan.
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