Google-Drive-Link mit Passwort teilen (und bessere Alternativen)
Warum Google Drive keine passwortgeschützten Links erlaubt — und welche sicheren Alternativen du stattdessen nutzen kannst.

Google-Drive-Link mit Passwort teilen (und bessere Alternativen)
Hast du schon mal gesucht: „Wie setze ich ein Passwort für einen Google-Drive-Link?" Die leider ernüchternde Antwort: „Mit Bordmitteln gar nicht." Dieser Artikel erklärt, warum — und zeigt die besten Alternativen für passwortgeschütztes Teilen.
Die Grenzen von Google Drive
Google Drive kennt nur zwei Freigabeoptionen:
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| Jeder mit dem Link | Wer den Link hat, kommt rein |
| Eingeschränkt (bestimmte Personen) | Freigabe per E-Mail (Google-Konto nötig) |
Kein Passwort. Das heißt:
- Du verschickst den Link per WhatsApp, jemand macht einen Screenshot und leitet weiter → jeder kommt rein
- Der Empfänger hat kein Google-Konto → kommt nicht rein
- Du willst nur eine bestimmte Person reinlassen → musst du mühsam einzeln freigeben
Warum Google kein Passwort einbaut
Das Sicherheitsmodell von Google basiert auf Google-Konten und Freigaben, nicht auf Passwörtern. Workspace-Nutzer (kostenpflichtig) bekommen ein paar zusätzliche Steuerungen, private Drive-Nutzer bleiben außen vor.
Umwege
1. Passwort in der Datei selbst (PDF, ZIP)
Schütze das PDF oder ZIP mit Passwort und lade es dann zu Drive hoch.
Vorteile: Google Drive kannst du weiter nutzen Nachteile: Jede Datei einzeln schützen; ZIP-Verschlüsselung ist schwach
2. Auf bestimmte E-Mails einschränken
Freigabe nur für einzelne Google-Konten.
Vorteile: Klare Rechtevergabe Nachteile: Empfänger braucht ein Google-Konto, wird leicht weitergeleitet
3. Ablaufdatum (nur Workspace)
Zugriff endet automatisch nach einem Datum.
Vorteile: Automatischer Entzug Nachteile: Nur für zahlende Workspace-Nutzer
4. Einen anderen Dienst nutzen
Einen, der Passwortschutz standardmäßig mitbringt.
Die einfachste Alternative: LOCK.PUB
LOCK.PUB bringt Passwortschutz von Haus aus mit.
So geht's
- Öffne lock.pub und wähle „Datei teilen"
- Lade die Datei hoch
- Lege ein Passwort fest
- Verschick den Link per WhatsApp oder E-Mail
- Teile das Passwort über einen anderen Kanal
Vorteile
- ✅ Keine Anmeldung (auch für den Empfänger)
- ✅ Passwortschutz gratis
- ✅ Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (Google sieht nichts)
- ✅ Einfache Oberfläche
Google Drive vs. LOCK.PUB
| Merkmal | Google Drive | LOCK.PUB |
|---|---|---|
| Passwortschutz | ❌ | ✅ |
| Anmeldung nötig | ✅ | ❌ |
| Ende-zu-Ende-Verschlüsselung | ❌ | ✅ |
| Empfänger muss sich anmelden | bei Rechtefreigabe | ❌ |
| Kostenloser Speicher | 15 GB | 5 MB/Datei |
| Große Videos | ✅ | ❌ |
Beide kombinieren
Am praktischsten ist es, beide Dienste kombiniert zu nutzen.
| Dateityp | Empfehlung |
|---|---|
| Großes Video (1 GB+) | Google Drive |
| Kleine, sensible Datei (≤5 MB) | LOCK.PUB |
| Verträge, Ausweise | LOCK.PUB |
| Fotoalben (Langzeit) | Google Drive |
| Einmalige Freigabe | LOCK.PUB |
Fazit
Dass Google Drive keine Passwort-Option kennt, ist eine echte Lücke. Für sensible Dateien sollte man einen Dienst wählen, bei dem Passwortschutz eingebaut ist.
Teste LOCK.PUB für kostenloses, passwortgeschütztes Teilen — ohne Anmeldung.
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