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Sicherheit
6 Min.

Drucker-Sicherheit: Dein Bürodrucker speichert jedes Dokument und kann gehackt werden

Drucker speichern Kopien aller Dokumente auf internen Festplatten, können remote gehackt werden und drucken unsichtbare Tracking-Punkte. Erfahre die versteckten Risiken und Schutzmaßnahmen.

LOCK.PUB
2026-03-16

Drucker-Sicherheit: Dein Bürodrucker speichert jedes Dokument und kann gehackt werden

Der Bürodrucker arbeitet still in der Ecke. Drucken, Scannen, Kopieren, Faxen. Niemand betrachtet ihn als Sicherheitsrisiko. Aber dieses Multifunktionsgerät ist ein Computer mit Festplatte, Netzwerkverbindung und selten aktualisierter Firmware.

Dein Drucker hat eine Festplatte

Die meisten Bürodrucker enthalten interne Festplatten. Jedes gedruckte, gescannte, kopierte oder gefaxte Dokument wird gespeichert — oft unbefristet.

Was gespeichert wird

  • Druckaufträge — Vollständige Kopien jedes Dokuments
  • Scandaten — Alle gescannten Dokumente inkl. Scan-to-Email
  • Faxprotokolle — Gesendete und empfangene Faxe mit vollständigem Inhalt
  • Benutzeranmeldedaten — Login-Informationen für Netzwerkfreigaben
  • Netzwerkkonfiguration — IP-Adressen, DNS-Einstellungen

Drucker können gehackt werden

Schwachstelle Risiko
Standard-Admin-Passwörter Volle Kontrolle
Veraltete Firmware Bekannte, ungepatchte Exploits
Offene Netzwerkports Direkter Zugriff aus dem Internet (Port 9100)
Druckauftrags-Abfangen Man-in-the-Middle-Erfassung

Unsichtbare Tracking-Punkte

Die meisten Farblaserdrucker drucken nahezu unsichtbare gelbe Punkte auf jede Seite, die Seriennummer, Datum und Uhrzeit kodieren — sogenannte Machine Identification Codes (MIC).

  • Größe: ~0,1mm Durchmesser — mit bloßem Auge unsichtbar
  • Sichtbar: Unter blauem Licht oder hochauflösendem Scan
  • Zweck: Ursprünglich zur Verfolgung von Falschgeld entwickelt

Drucker schützen

Netzwerksicherheit

  1. Standardpasswörter ändern
  2. Firmware aktualisieren — vierteljährlich prüfen
  3. In separates VLAN isolieren
  4. Unbenutzte Protokolle deaktivieren — FTP, Telnet, SNMP v1/v2
  5. Port 9100 blockieren
  6. Verschlüsselung aktivieren — IPPS statt IPP

Datenschutz

  1. Festplattenverschlüsselung aktivieren
  2. Automatisches Überschreiben nach jedem Auftrag
  3. Festplatte bei Entsorgung physisch zerstören

Das größere Problem: Dokumentenfreigabe

Die meisten Datenlecks passieren beim Teilen, nicht am Drucker. Für sensible Dokumente oder Zugangsdaten nutze verschlüsselte Kanäle. LOCK.PUB erstellt passwortgeschützte Links mit automatischem Ablauf. Statt Passwörter per WhatsApp zu senden, wo sie ewig im Chatverlauf bleiben, teile sie über selbstzerstörende Links.

Fazit

Dein Drucker ist ein Computer, den niemand patcht oder überwacht. Nimm dir 15 Minuten: Passwort ändern, Firmware aktualisieren, Verschlüsselung aktivieren. Für sensible Dokumente überlege, ob du sie wirklich drucken musst. LOCK.PUB hinterlässt keine physische Spur und keine Kopien auf Druckerfestplatten.

Das sicherste Dokument ist das, das nie gedruckt wurde.

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