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Unternehmenssicherheit
7 Min.

Passwörter über Slack oder Teams teilen: Risiken und sichere Alternativen

Das Teilen von Passwörtern über Business-Messenger wie Slack oder Teams birgt ernsthafte Sicherheitsrisiken. Erfahren Sie sicherere Methoden.

LOCK.PUB
2026-03-13
Passwörter über Slack oder Teams teilen: Risiken und sichere Alternativen

Passwörter über Slack oder Teams teilen: Warum das riskant ist

"Ich schick dir das Passwort über Slack." Einer der häufigsten — und gefährlichsten — Sätze im Büroalltag. Ob Slack, Teams oder WhatsApp für die Arbeit: Passwörter direkt im Chat zu teilen, schafft echte Sicherheitslücken.

5 Gründe, warum Sie Passwörter nicht im Chat teilen sollten

Grund 1: Nachrichten werden dauerhaft gespeichert

Slack und Teams bewahren Nachrichten unbegrenzt auf, sofern sie nicht explizit gelöscht werden.

  • Ehemalige Mitarbeiter behalten möglicherweise Zugriff auf den Chatverlauf
  • Ein kompromittiertes Konto legt alle geteilten Passwörter offen
  • Ein verlorenes Gerät offenbart das gesamte Nachrichtenarchiv

Grund 2: Administratoren können Nachrichten lesen

Enterprise-Plattformen geben Admins Zugriff auf Nachrichtenprotokolle.

Admin-Fähigkeit Sichtbare Daten
Audit-Protokolle Sende-/Empfangshistorie
Nachrichtenexport Vollständiger Inhalt
eDiscovery Suche über alle Nachrichten

Grund 3: Nachrichten an den falschen Kanal

Ein Passwort versehentlich im Teamkanal statt in einer Direktnachricht zu posten, passiert häufiger als man denkt.

Grund 4: Die Suchfunktion macht Passwörter auffindbar

Jeder mit Zugang kann nach "Passwort" suchen und alle jemals geteilten Zugangsdaten finden.

Grund 5: Screenshots sind unvermeidbar

Chat-Nachrichten lassen sich sofort screenshotten. Das nachträgliche Löschen bietet keinen Schutz.

Sichere Alternativen

Option 1: Passwort-Manager

Tools wie 1Password oder Bitwarden bieten sichere Team-Sharing-Funktionen.

Vorteile: Zentrale Verwaltung, granulare Berechtigungen Nachteile: Monatliche Kosten, Einrichtungsaufwand

Option 2: LOCK.PUB Geheim-Notiz

LOCK.PUB ermöglicht das Teilen von Passwörtern über verschlüsselte Links mit Ablaufdatum.

  1. Geheim-Notiz auf LOCK.PUB erstellen
  2. Passwort eingeben
  3. Generierten Link über Slack/Teams/WhatsApp senden
  4. Empfänger gibt Passwort ein und sieht die Notiz
  5. Automatische Löschung nach Ablauf

Vorteile:

  • Kein Passwort-Klartext im Chat
  • Einstellbares Ablaufdatum
  • Kostenlos
  • Keine Installation nötig — browserbasiert

Option 3: Telefonanruf

Für kurze Zugangsdaten: einfach anrufen.

Informationen, die NICHT im Chat geteilt werden sollten

Information Grund
Passwörter & Logins Dauerhaft im Chatverlauf
Kreditkartennummern PCI-DSS-Verstoß
Personalausweisnummern DSGVO-Verstoß
API-Schlüssel Missbrauchsrisiko
Bankdaten Betrugsgefahr

Sicherheits-Checkliste

  1. Richtlinie erstellen: Passwortfreigabe per Chat verbieten
  2. Offboarding: Konten sofort deaktivieren beim Ausscheiden
  3. Geräteverwaltung: Klare BYOD-Richtlinien
  4. 2FA aktivieren: Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle Konten
  5. Rotation: Geteilte Passwörter regelmäßig ändern
  6. Schulung: Jährliche Sicherheitsschulungen

Fazit

Business-Messenger sind großartig für die Produktivität, aber ungeeignet für Passwörter. Nutzen Sie die Geheim-Notiz von LOCK.PUB — im Chat erscheint nur ein Link, das eigentliche Passwort ist verschlüsselt und läuft automatisch ab. Eine kleine Gewohnheitsänderung mit großer Wirkung.

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