Datenschutz bei Lieferdiensten — Wie Lieferando & Wolt mit deinen Daten umgehen
Lieferando, Wolt und Uber Eats kennen deine Adresse, Telefonnummer und Zahlungsdaten. So schützt du deine Privatsphäre bei Essensbestellungen.

Datenschutz bei Lieferdiensten — Wie Lieferando & Wolt mit deinen Daten umgehen
Lieferando, Wolt, Uber Eats — mit jeder Bestellung gibst du deinen Namen, deine Telefonnummer, deine genaue Adresse und Zahlungsdaten weiter. Das ist bequem, aber der Preis für deine Privatsphäre ist höher als gedacht.
Welche Daten sammeln Liefer-Apps?
| Daten | Zweck | Risiko |
|---|---|---|
| Name & Telefon | Kontakt für Lieferung | Spam, Belästigung |
| Adresse | Lieferort | Wohnung identifizierbar |
| Zahlungsdaten | Abrechnung | Finanzbetrug |
| Bestellhistorie | Empfehlungen | Lifestyle-Profiling |
| GPS | Echtzeit-Tracking | Bewegungsmuster |
Reale Vorfälle
Fahrer speichern Kundendaten
Es gibt Berichte von Lieferfahrern, die Kundennummern speichern und über WhatsApp Nachrichten senden — besonders Frauen sind betroffen.
Restaurants nutzen Nummern für Marketing
Manche Restaurants speichern deine Nummer aus der Bestellung und schicken dir ungefragt Werbung per SMS oder WhatsApp.
So schützt du deine Privatsphäre
Telefonnummer
- Lieferando und Wolt maskieren deine Nummer standardmäßig
- Prüfe die Einstellung unter Datenschutz/Privatsphäre
Adresse
- Schreibe „Abholung am Eingang" statt Stockwerk und Wohnung
- Gib den Haustürcode nie in die Lieferhinweise ein
- Nutze „Vor der Tür abstellen"
Zahlung
- PayPal oder Google Pay: deine Kartennummer bleibt verborgen
- Benachrichtigungen aktivieren: jede Transaktion sofort sehen
- Separate Karte: mit niedrigem Limit nur für Lieferdienste
Haustürcode sicher teilen
Den Haustürcode in die Bestellhinweise zu schreiben bedeutet, dass er auf den Servern der Plattform, beim Restaurant und beim Fahrer gespeichert wird.
Mit LOCK.PUB erstellst du einen passwortgeschützten Link für den Code — mit Ablauf nach 1 Stunde oder einer Ansicht. In den Lieferhinweisen gibst du nur den Link an.
Was tun bei Problemen?
- In der App melden: über die Bestelldetails
- Datenschutzbehörde: Beschwerde beim zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten
- Polizei: bei Belästigung oder Stalking — 110
- Bank: Karte sperren bei verdächtigen Abbuchungen
- Passwort ändern: App und verknüpftes E-Mail-Konto
Fazit
Liefer-Apps sind praktisch, aber jede Bestellung gibt eine Menge persönlicher Daten preis. Maskierte Telefonnummer, minimale Adressangaben, digitale Zahlung und kontrollierte App-Berechtigungen senken das Risiko deutlich.
Wenn du Zugangscodes oder sensible Infos sicher teilen willst, erstelle einen passwortgeschützten Link auf LOCK.PUB — kostenlos und mit automatischem Ablauf.
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